Das Brettspiel hat einen völlig neuen Mechansimus, der komplett auf Würfel verzichtet. Kevin Wilson hat hier ein ernsthaftes Strategiespiel entwickelt, in dem die Einsatzphase der Einheiten der maßgebliche Faktor ist. Auch besteht das Spiel nicht aus einem fixen Spielplan auf dem die 216 Plastik-Miniaturen(!) Platz finden sollen, sondern aus verschiedenen Planetenfeldern, die je nach Spieleranzahl kombiniert werden. Wie beim PC-Spiel geht das Militärische auch hier Hand in Hand mit dem Wirtschaften. Das Abernten der Resourcen und auch der Kampf um eben diese ist genauso wichtig, wie das Entwickeln der eigenen Technologien.
Eine Spielrunde gestattet den Spielern jeweils 4 mal einen Zug zu machen, der in sich auch noch untergliedert ist. Auch hier zeigt sich, dass sich jede Rasse völlig anders spielt. Die Zerg sind sehr schnellbeim Ausbau ihrer Truppen und Basen, während die Protoss schon von Grund auf höher technisiert sind. Das bedeutet, dass auch ein Spiel ganz anders verläuft, wenn die Konstellationen verändert werden. Auch die Einheiten sind so unterschiedlich wie man es vom PC-Spiel her kennt.
Mit Starcraft hat Fantasy Flight sowohl was die detailgetreuen Miniaturen, die originalen Grafiken als auch den Spielmechanismus angeht, erneut keine Wünsche offen gelassen.